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Planung und Errichtung einer Anlage

Der Standort Ladeburg bei Bernau, in Brandenburg,
wurde mit der Gemeinde Bernau ausgearbeitet.
Die geplante Anlage soll im voll erschlossenen
Industrie- und Gewerbegebiet errichtet werden.

Die Anbindung zum Grundstück erfolgt über Bundesstraßen.
Die Entfernung zur Autobahn bis zum Betriebsgrundstück beträgt ca. 12 km.
Das Vorhaben untersteht bundesimmissionsrechtlichen Vorgaben. 

Nachfolgende Arbeitsschritte zur Realisierung des Vorhabens wurden bereits vorbereitet / umgesetzt:

1. Machbarkeitsstudie des Vorhabens am Standort.
2. Prüfung der Förderfähigkeit des Vorhaben für vorerst 25 Arbeitsplätzen.
3. Prüfung und Einleitung des Vorhabens nach bundesimmissionsschutzrechtlichen Vorgaben.
4. Sicherung des Grundstücks positiver Bescheid der Gemeinde zum Vorhaben.
5. Wirtschaftlichkeitsberechnung des Vorhabens am Standort.
6. Sicherung der Materialströme im Inputbereich.
7. Sicherung der erzeugten Energie durch Abnehmer (Strom und Wärme) über den ansässigen Netzbetreiber, der e-on-edis unter den Vorgaben EEG und KWK.
8. Das Grundstück hat eine Betriebsgröße von ca. 29.000 m². 

Konfiguration der Anlage

Der Konfiguration liegen die nachstehenden Hauptparameter zu Grunde:
Drei Verarbeitungslinien mit einem Durchsatz von je 25.000 to/a.
Gesamtdurchsatz ca. 75.000 Jahrestonnen.
Zum Einsatz gelangt ein Gemisch aus cellulose- und kunststoffhaltigem Material mit einer Korngröße von
25 mm und höherem Wasseranteil < 50%, mit definierten Anteilen von PVC < 3%, Gummi < 5% und begrenzte Konzentrationen an PCB und sonstigen zyklischen Kohlenwasserstoffen bzw. Schadstoffen.

Erzeugung von Thermolysegas heizwertabhängig ca. 6200 - 6.500 Nm³/h je Linie.
Die Nutzung der Anfallwärme ist im System für die Vorwärme der Prozessluft und die Trocknung der Abfälle vorgesehen. 

Vorteile der Thermolyseanalge

1. Genehmigungsfähig nach 4. BImSchV;
2. Anlagenkapazität/Durchsatz max. ca. 75.000 Jahrestonnen;
3. Gaserzeugung 2.600 Nm³/to Material mit einem Heizwert von ca. 1,5 kWh/Nm³;
4. Energiegewinnung bei Einhaltung zulässiger Grenzwerte (17. BImSchV, TA-Luft);
5. Lieferung des Thermolysegases an Verwerter (Heizwerke, BHKWs) hohe Gasqualität, staub-und teerfrei, gasmotorengängig, hoher Wirkungsgrad kostengünstige Bereitstellung von Energieträgern (Gas, Strom, Dampf und Wärme);
6. Herstellung transportfähiger Kälte-Wärme durch Kraft-Wärme-Kälte-Kopplung einsetzbar an dezentralen Standorten;
7. Versorgung von Unternehmen am Standort
8. Lösung von Entsorgungsproblemen
9. Voraussetzungen für Unternehmensansiedlungen.
10. Preisvorteile gegenüber konkurrierenden Verfahren
11. Bereitstellung von Arbeitsplätzen 



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