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Konkurrenzprodukte und -verfahren
Müll-Verbrennungsanlagen
Es werden keine Anlagen für Durchsätze unter 60.000 to/a errichtet. Sie stellen hohe Ansprüche an die Homogenität der Eingangsprodukte, die nur mit zusätzlichem Aufwand und unter Einschränkung der eingesetzten Stoffe eingehalten werden können. Für eine problemorientierte, standortbezogene Abfall-/Reststoffverwertung in kleineren Anlagen ist die Verbrennungstechnik ungeeignet.
Pyrolyse zur Gaserzeugung (Niedertemperatur bis ca. 800°C)
Erzeugen ein mit Staub und komplexen Kohlenwasserstoffen, Teeren und Pyrolyseölen verunreinigtes Gas, welches für die Verstromung in Gasmotoren ungeeignet ist. Diese Gaserzeugung refinanziert sich fast ausschließlich durch die Annahme von Rest-/Abfallstoffen, da die Gasqualität nur für niederkalorische Prozesse, wie z.B. Warmwassererzeugung, oder Verstromung mit Dampfanlagen bei sehr niedrigem Wirkungsgrad und hohen Investitions- und Betriebskosten herangezogen werden kann.
Druckvergasung
Große Anlagen für die Vergasung von Synthesestoffen, die nach dem Prinzip der Druckvergasung arbeiten und sowohl thermisch, als auch katalytisch geführt werden.
Voraussetzung ist, dass eine weitere stoffliche Verwertung der entstehenden Gase stattfindet (z.B. Wasserstoff erzeugt und abgetrennt wird), da für eine energetische Nutzung keine Wirtschaftlichkeit erreicht werden konnte.
Hochtemperaturvergasung (z.B. Thermoselektverfahren)
Sehr hohe Vergasungstemperaturen (bis ca. 2.000°C) und damit eine Vergasung aus dem Festbett oder dem Flugstrom mit einem hohen Wasserstoff- und Kohlenmonoxidanteil des entstehenden Gases.
Die Hochtemperaturtechnik verursacht hohe Betriebskosten und kann die enormen Verschleißprobleme nicht unterdrücken.
Vorteile der Thermolyseanlage
- Dezentrale Anlagen
- Synergieeffekte
- Gasqualität
- Preis- /Leistungsverhältnis
- Verfahrensmerkmale